Bild: PDPics — grammar-389907 auf Pixabay. Freie Verwendung unter den Bedingungen von Pixabay.

Dies ist die adaptierte Fassung des ursprünglichen Blogbeitrags einer Grammatik der Regeln der digitalen Zusammenarbeit, die wir im Rahmen unseres Corporate Blogs 2017 veröffentlicht hatten. Es ist quasi die Version bzw. das Update 2021. Es schreibt das Autorenteam Alexander Klier und Siegfried Lautenbacher.

War das Jahr 2020, nicht nur durch Corona, ein ganz besonderes und ziemlich herausforderndes Jahr, so schauen wir jetzt kraft- und hoffnungsvoll in das Jahr 2021. Wir starten es — ganz bescheiden — mit einer Grammatik der digitalen Zusammenarbeit. Hä? Eine Grammatik? Ja. …


Bild: Ron Scheffler — Learning Commons in Mills Memorial Library at McMaster University. Verwendung unter den Bedingungen der Creative Commons BY-SA.

Dieses Bild der Mills Memorial Bibliothek der McMaster Universität in Hamilton, Kanada, zeigt, wie Commons aussehen können. Darüber hinaus zeigt es, wie menschliches Wissen entsteht. Gleichzeitig ist das ein Hinweis darauf, dass dieses Wissen nicht in den Büchern (oder Datenbanken) der Bibliothek steckt und ein Beziehungsthema darstellt.

Dieser Beitrag schließt nahtlos an den vorherigen Blogpost mit dem Titel “Wirksames Organisationslernen” an und wurde wieder vom bewährten Autorenduo Alexander Klier und Siegfried Lautenbacher, beide Beck et al. verfasst.

Wir wenden wir uns dem Thema eines wirksamen Organisationslernens ein zweites Mal zu. In unserem ersten Beitrag ging es vor allem um die…


Picture: klimkin — kids on Pixabay. License-free use under the conditions of Pixabay.

The evolutionary success story of humans is that they “put their heads together” (Michael Tomasello). In our opinion, this also applies to effective organizational learning.

From Alexander Klier and Siegfried Lautenbacher
(German version can be found here)

Organizational learning with impact

At this point, we would like to comment on a megatopic that is clearly articulated in the form of requests for help: the previous or classic corporate learning no longer works. Various phenomena are cited as evidence, such as the lack of willingness on the part of employees to attend the seminars on offer and, above all, the ever-increasing transfer problem, i.e. …


Die evolutive Erfolgsgeschichte von Menschen steckt darin, dass sie “ihre Köpfe zusammenstecken” (Michael Tomasello). Das gilt nach unserem Dafürhalten auch für ein wirksames Organisationslernen. Bild: klimkin — kids auf Pixabay. Lizenzfreie Verwendung unter den Bedingungen von Pixabay.

Ein Diskussionsbeitrag
von Alexander Klier und Siegfried Lautenbacher, Beck et al.

An dieser Stelle wollen wir uns zu einem Megathema äußern, das sich in Form von Hilferufen deutlich artikuliert: das bisherige bzw. das klassische Corporate Learning funktioniert nicht mehr. Als Beleg werden unterschiedliche Phänomene genannt, wie beispielsweise die fehlende Bereitschaft von Beschäftigten, die angebotenen Seminare zu besuchen und vor allem das immer größer werdende Transferproblem, also die nicht stattfindende Übertragung in die jeweilige Praxis im Unternehmen.

All die Versuche — insbesondere im Bereich des E-Learning — den Einzelnen das Lernen so angenehm wie möglich zu machen (Learner Journey), für Lernfortschritte…


Bild: geralt — business 4051773 auf Pixabay. Lizenzfreie Verwendung unter den Bedingungen von Pixabay.

Ein Beitrag von Siegfried Lautenbacher und Alexander Klier, beide Beck et al. GmbH

“Attributionsfehler […] bezeichnet die Neigung, den Einfluss dispositionaler Faktoren, wie Persönlichkeitseigenschaften, Einstellungen und Meinungen, auf das Verhalten anderer systematisch zu überschätzen und äußere Faktoren (situative Einflüsse) zu unterschätzen” (Wikipedia: Attributionsfehler).

Virtuelle Teams gibt es nun schon eine geraume Zeit, sie sind also nicht erst seit Covid-19 aktuell und untersucht. Mindestens genauso lange gibt es Diskussionen dazu, was dies für das Thema der Führung solcher Teams bedeutet. …


Bild: StartupStockPhotos — seminar-594125 auf Pixabay. Verwendung unter den Bedingungen der Creative Commons 0, also als gemeinfreie Datei.

Beim situierten Lernen findet das Lernen in Unternehmen innerhalb der konkreten Arbeitsstrukturen und entlang der kollaborativen Prozessen statt. Jedenfalls dann, wenn es darum geht, Communities of Practice zuzulassen und zu kultivieren.

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Ein Beitrag von Siegfried Lautenbacher und Alexander Klier, beide Mitarbeiter bei Beck et al.

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Im Rahmen des ersten Blogbeitrags zum Thema Situiertes Lernen und Communities of Practice (CoP) sind wir auf die theoretischen Überlegungen des situierten Lernens eingegangen. Dabei haben wir gezeigt, dass situiertes Lernen — über die dazugehörigen Communities of Practice — auch ganz praktisch, beispielsweise im Rahmen des Corporate Learning, umgesetzt werden kann…


“Communities of practice do not reduce knowledge to an object. They make it an integral part of their activities and interactions, and they serve as a living repository for that knowledge” (Wenger, McDermott & Snyder, S. 9).

Bild: mary1826 — read-4208554 auf Pixabay. Verwendung unter den Bedingungen der Creative Commons 0, also als gemeinfreie Datei.

Ein Beitrag von Siegfried Lautenbacher und Alexander Klier.

Wir probieren ja schon sein geraumer Zeit, auf dem Learntec Kongress etwas zum Thema digitales Lernen beizutragen. Für das Programm 2020 ist nun erstmals gelungen, was uns alle sehr freut. Unter dem Titel „Situiertes Lernen. Konstruktion von…


Bild: Eigene Montage der Bilder von DarkWorkX — map-3409359 auf Pixabay und eine Ausschnittes von Alvesgaspar — Lisboa_January_2015–49a auf den Wikimedia Commons. Verwendung unter den Bedingungen der Creative Commons BY-SA möglich.

„Dass Organisieren und organisiertes Sprechen und Handeln Welt(en) erschließt, bedarf kaum der Erläuterung […] Organisiertes Handeln erweitert unsere Möglichkeiten, uns auf diese Organisations- und auf die übrige Welt zu beziehen: unsere Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten, unser Wissen und die Möglichkeiten, Wissen zu erwerben und zu nutzen, unsere Kooperations- und Koordinationsmöglichkeiten” (Günther Ortmann, S. 12f).

„Wie lässt sich das digitale (Zusammen-) Arbeiten in Unternehmen nun endlich voranbringen?“ — fragt Björn Negelmann als Fragestellung zur Blogparade als Vorbereitung für den IOM Summit 2019, den wir wie in jedem Jahr als Sponsor unterstützen. Statt direkt auf seine Frage zu antworten, beschäftigen uns — Alexander…


“Gegenüber diesem Mann, der nicht arbeiten kann stehen zwei Männer, die scheinbar nichts zu tun haben. Dies sind die Kopfarbeiter, die, obwohl sie müßig erscheinen, arbeiten und die der Grund für wohlgeordnete Arbeit und das Glücklichsein anderer sind.” Bild (=Beitragsbild): Ford Madox Brown — Work (Google Art Project). Verwendung als gemeinfreie Datei. (siehe Fußnote)

Das Bild ist gut geeignet zu zeigen, wie sehr sich die Vorstellung von Arbeit in der Gesellschaft, heute als Erwerbsarbeit zu sehen, gewandelt hat. Zu dieser Zeit von einer ländlichen “Idylle” hin zu einer städtischen Ökonomie in London (Hampstead). Es ist zugleich ein Hinweis darauf, dass die New Work Debatte häufig ohne diese historischen Bezüge, die wichtig sind, argumentiert. “Die Zäune um die Baugrube trennen die Realität der produktiven Arbeit von der Muße, Trägheit und unproduktiven Arbeit.”

Ursprünglich entstand dieser gemeinsam von Siegfried Lautenbacher und Alexander Klier verfasste Artikel als Beitrag zu einer Blogparade. Hier findet sich eine leicht überarbeitete…

Beck et al.

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